Eigenverantwortung übernehmen: “Love it, change it or leave it” Das ist mein Motto, sagt Marit Alke, Expertin für Online-Lernprozesse für Coaches und Berater. Da schliesse ich mich sofort an. Selbstverantwortung übernehmen, sich ans Steuer seines Lebens zu setzen, ist Voraussetzung für Zufriedenheit.

Als neugieriger Mensch bin ich immer auf der Suche nach spannenden Menschen und Weiterbildungsformaten. Im Frühjahr diesen Jahres wurde ich über einen Blogbeitrag auf Marit Alke und ihr Business aufmerksam: „Inspirationsquelle für Coaches und Berater, die über das 1-zu-1-Business hinauswachsen wollen“ steht auf ihrer Website.

Ja, das will ich auch! Meine Angebote über das Internet anbieten und vermarkten wäre ein nächster Schritt um das 1-zu-1-Coaching zu ergänzen. Aber, ich als „On-Off-Techniker“, schaffe ich das? Ja, es klappt, weiss ich jetzt. Seit zwei Wochen bin ich bei „Mein erstes Coachingprogramm“ an Bord. Es macht viel Freude, auch mir als Nicht-Teckie. Marit bietet eine wunderbare Betreuungskombi aus tollen Lernmaterialien, Community, Webinaren und Telefonkonferenzen. Ihre Herzlichkeit und ihr Wille, uns erfolgreich zu machen, geben diesem Programm die besondere Note. Klasse! Eine wirkliche Empfehlung!

Haben Sie Lust auf eine Gesprächspartnerin, die mit 17 Jahren schon wusste, dass sie Managementtrainerin werden will? Dann bitte einsteigen…

Marit – Wenn Sie für jeden Buchstaben ein beschreibendes Adjektiv finden würden. Welche wären das?

M – mühelos
A – aktiv
R – realistisch
I – inspirierend
T -transparent

Erfolg/ Treibstoff – Was ist Ihr “Kraftstoff” für Ihren Erfolg?

Ich wusste schon sehr früh (mit 17), dass ich das viele wertvolle Lebenshilfe-Wissen aus Büchern gerne zu denen transportieren würde, die hier Unterstützung brauchen. Im meinem Abi-Jahrbuch steht daher: “Marit will Managementtrainerin werden”. Manager waren für uns damals alle diejenigen, die viel arbeiten (=unsere Väter).

Dieses Grundmotiv treibt mich immer noch an. Jetzt helfe ich Coaches, Beratern und Trainer, die ja alle wertvolles Wissen haben, dieses “eindrucksvoller” und mit mehr Wirkung an die weiterzugeben, die es brauchen – nämlich durch das Entwickeln von Online-Coachingprogrammen.

Mein Kraftstoff ist also immer vorrangig das Interesse an einer Sache – ich muss Lust dazu haben und mich inspiriert fühlen, sonst stottert mein Motor.

Unterstützer – Wer sind die Members Ihrer “Crew”?
  • Mein Mann mit dem ich die Herausforderung “Work-Kids-Balance” gut gemeinsam bewältige
  • Mein Erfolgsteam aus vier tollen anderen internetaffinen Selbständigen
  • Meine Community aus Gleichgesinnten, die sich durch den Start meines Blogs coachingprodukte-entwickeln um mich herum gebildet hat
  • Zwei weitere enge Sparringspartner, mit denen ich jeweils fast wöchentlich telefoniere
Gemeinsam Fliegen – Mit wem würden Sie gerne als “Copilot” auf einen Langstreckenflug gehen?

Unspektakuläre Antwort: Mit meinen drei Jungs :) Seit der Geburt des ersten Kindes haben wir keine Fernreise mehr gemacht – und das steht für dieses Jahr nach 8 Jahren endlich mal wieder auf dem Plan.

Turbulenzen im Berufsleben – Welches Talent hat Sie dadurch getragen? Was haben Sie durch diese Turbulenzen gelernt?

Größere Turbulenzen habe ich bisher noch nicht erlebt, höchstens Phasen des Zweifelns. Da hilft mir mein unerschütterlicher Optimismus und meine Fähigkeit, alles “von oben” zu betrachen: Ich weiss dann, dass es nur eine Phase ist, sich schon eine Lösung finden wird und ich rückblickend nicht mehr werde nachvollziehen können, warum und woran ich gezweifelt habe.

Autopilot – In welchen Situationen fliegen Sie immer noch auf Autopilot? Was passiert da?

Wenn ich angegriffen werden (oder das Gefühl habe, dass es ein Angriff ist), gehe ich leicht sofort zum Gegenangriff über. Dabei weiss ich meist in der Sekunde nach meiner Reaktion, dass das nicht gerade die hilfreichste Verhaltensweise war… Wenn immer möglich, versuche ich daher Zeit zu gewinnen für meine Reaktion – im “abgekühlten” Zustand kann ich wieder klarer denken und vernünftiger handeln.

Perspektivenwechsel – Welche Landschaft würden Sie gerne mal von oben sehen?

Da kann ich mich gar nicht entscheiden. Landschaften von oben zu sehen ist immer toll – egal, ob es sich um unser norddeutsches Flachland, ein Gebirge oder einen eindrucksvollen Küstenstreifen handelt…

Berufliche Neuorientierung/ Karriere – Welche 3-Top-Tipps geben Sie?
  1. Immer das “Große Ganze” betrachten: Wenn man in 30 Jahren zurückblickt, wie unwichtig wird dann z.B. das eine Jahr, in dem man weniger verdient hat, weil man sich nach Jobalternativen umgeschaut hat? Wieviele Jahre arbeite ich noch und was kann ich in der Zeit noch alles anpacken? usw. Das ganze Leben im Blick zu behalten, hilft meiner Erfahrung nach sehr.
  2. Konsum verringern und unabhängiger davon werden: Sich keine Immobilie ans Bein binden, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Ich habe schon einige Leute kennengelernt, die in ihrem Job “gefangen” waren, weil ein Jobwechsel ein viel zu großes finanzielles Risiko gewesen wäre (Immobilie) oder die sich nicht getraut haben, sich selbstständig zu machen aus Sorge, ihren Lebensstandard nicht halten zu können.
  3. Oft ist es das Gefühl der Fremdbestimmtheit, von dem man wegmöchte, wenn man über einen Jobwechsel nachdenkt. Es gibt aber in jeder Situation Möglichkeiten, selbstbestimmter zu handeln. Eigenverantwortung übernehmen: ”Love it, change it or leave it” - das ist genau die innere Haltung, die es braucht. Statt sich noch länger zu beschweren über Dinge, die man nur schwer ändern kann, besser ganz gezielt nach Möglichkeiten der Einflussnahme suchen.

Darf ich noch einen vierten Tipp geben?

Ich möchte noch ein Buch empfehlen und zwar “Das Slow-Grow-Prinzip” von Svenja Hofert. Besonders für diejenigen, die überlegen, sich selbständig zu machen – aber auch für berufliche Umorientierer ein guter Ansatz: Alles langsam sich entwickeln lassen und ganz viel ausprobieren.

Nächstes „Reiseziel“ – Was ist eine spannende nächste Aufgabe von Ihnen?

Die nächste spannende Aufgabe ist es zu lernen, wie ich die Kaufabwicklung und den Marketingprozess für mein Programm automatisieren kann. Dann kann ich mit meinem aktuellen Angebot – Coaches und Berater bei der Entwicklung eines ersten Coachingprogramms zu unterstützen – einer größeren Gruppe zugänglich machen und komme meinem Fernziel “passives Einkommen” schon einen großen Schritt näher. :)

Wenn ich einen Flug geschenkt bekomme, dann fliege ich nach …

Thailand

Liebe Marit, herzlichen Dank für den spannenden Flug! “Marit will Managementtrainerin werden”, was für eine Ansage für eine Siebzehnjährige. Das nenne ich Eigenverantwortung übernehmen” Ich wusste mit 17 Jahren, dass ich Hotelfachfrau werden will. Das wurde ich auch. Danach kamen noch jede Menge berufliche Neustarts. Und bei Ihnen?
Nächste Woche steige ich ins Cockpit mit Tierfotografin Andrea Späth.


bettina_sturm_300x300Die Autorin: Bettina Sturm unterstützt Privatpersonen bei ihrer beruflichen Neuorientierung und weiteren Karriereplanung. In den Flügen entdecken die Piloten sich und ihre Talente neu. Mit Selbstbewusstsein, Klarheit und Zufriedenheit im Gepäck starten Sie durch zu neuen beruflichen Zielen.
9 ½ Fragen: Hier interviewt sie Menschen, die sie inspirieren.

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